One Reply to “Interessanter Artikel über den Sandsee”

  1. Ja klar, Sandsee Strandbad:
    Diesen Beitrag muss ich kommentieren, das ist eine Herzensangelegenheit.
    Selbst „oben auf der Höhe“ aufgewachsen, im Forsthaus Unterplättig, wurde der Sandsee ab Anfang der 1960er Jahre zu einem Lieblingsort meiner Kindheit.
    SANDSEE- STRANDBAD: So stand es in großen blauen (?) Buchstaben auf dem Eingangsschild, wenn man von der Straße zwischen Sand und Herrenwies zum See lief. Das Schild versprach viel, bis später die Farbe abblätterte, dann einzelne Buchstaben fehlten und das Schild schließlich seitlich im Graben lag.
    Schwimmen gelernt hatte ich unter Anleitung meines Vaters in der Schwarzenbachtalsperre – da war mir der Sandsee nachher tausendmal lieber, gerade weil er nicht so tief war. Dort durfte ich dann auch selbständig hin, zusammen mit anderen Kindern vom Plättig. Es muss Anfang – Mitte der 1960er Jahre gewesen sein, als wir uns dort fast jeden Tag in den Sommerferien getroffen haben. Ich liebte es vom unteren Mäuerchen aus in den See hinein zu springen und wie ein Fisch im Wasser umher zu schwimmen, zu tauchen, wieder rein zu springen, bis die Lippen blau wurden. Aber Vorsicht, manchmal gab`s Glasscherben auf dem Grund, oder einen Stein, an dem ich mir die große Fußzehe anhaute.
    Eine Wolldecke hatten wir dabei, an Kartenspiele und Ringtennis erinnere ich mich, auch an etwas zu trinken und ein Vesperbrot oder Obst. Viel lieber hätte ich mir einen Landjäger oder ein Fürst-Pückler-Waffeleis am Kiosk beim „Sandseekapitän“ gekauft. Aber dafür gab`s oft kein Geld. Wichtiger war der Eintritt. Ach ja, und von wegen „Sandseekapitän“: Bootsverleih gab es natürlich auch.

    Heute kann man am Sandsee die schönsten Libellen bewundern und die Ruhe am See genießen. An diesem Lieblingsort meiner Kindheit.

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